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29.01.2026 | Ausstellung "Menschen im Krieg: Fotoreportagen von Victoria Ivleva" – Eröffnungsveranstaltung

Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 29.01.2026, 18:30 Uhr, FTSK Neubau, 2. OG

Eine russische Journalistin im ukrainischen Krieg

Die russische Fotografin und Journalistin Victoria Ivleva wurde für ihre Aufnahmen aus dem havarierten Atomreaktor Tschernobyl mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet. In Moskau hatte sich die 66 Jahre alte Ivleva für ukrainische politische Häftlinge in russischen Gefängnissen eingesetzt. Gleich nach Kriegsbeginn ist Ivleva nach Kiew umgezogen. Von dort berichtet sie über ihre Arbeit bei der Hilfe von Menschen und beim Dokumentieren von Massengräbern.

Der Vortrag wird von den Studierenden aus dem Russischen ins Deutsche gedolmescht.

 

3.2.2026 | Vortrag "’Oioioi, die Russen kommen’ – Postsowjetische Populäre Musik in Deutschland": David-Emil Wickström (Popakademie Mannheim)

Dienstag, 3.2.26, 9.40-11.10 Uhr, Raum N.308

David-Emil Wickström von der Popakademie Mannheim wird mit vielen Musikbeispielen über postsowjetische Popmusik in Deutschland berichten.

Der Vortrag findet im Rahmen der Vorlesungsreihe "Transkulturalität und Transnationalität" statt.

Die Veranstaltung ist offen für alle, Russischkenntnisse sind NICHT erforderlich.

Oioioi, die Russen kommen’ – Postsowjetische Populäre Musik in Deutschland

Als die Erste Allgemeine Verunsicherung 1997 sang: „Oioioi, die Russen kommen! Nastrowje, und schon sind sie da!", war „die Russen" ein populärer Sammelbegriff für Menschen, die verstärkt nach der deutschen Wiedervereinigung aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland und Österreich migrierten. Die erste Liedzeile „Igor kam aus Kasachstan mit Transsibirski Eisenbahn" verweist dabei bereits ironisch auf die Heterogenität dieser Migrationsbewegungen, die im öffentlichen Diskurs jedoch weitgehend nivelliert wurde.

Parallel dazu etablierte sich ab den frühen 2000er Jahren mit der sogenannten „Russendisko" im Berliner Kaffee Burger eine populäre Tanzveranstaltung für „russische" Musik mit den DJs Wladimir Kaminer und Yuryi Gurzhy. Diese Inszenierungen bedienten bewusst Klischees einer feiernden, exotisierten „russischen" Community und richteten sich primär an eine deutsche Mehrheitsgesellschaft. Gleichzeitig blieb eine vielfältige und eigenständige Musikszene von Migrant:innen aus der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland weitgehend unsichtbar. Weiterlesen

 

5.-7. Februar 2026 | Escaped Memory: Transmitting Narratives, Images and Technologies – International Conference

Escaped Memory: Transmitting Narratives, Images and Technologies – International Conference

5-7 February, 2026, Johannes Gutenberg University, Germersheim Campus

War not only kills; it also displaces—and, in doing so, reshapes how uprooted societies and individuals engage in mnemonic practices. Since February 2022, the full-scale invasion of Ukraine has generated new waves of Russian and Ukrainian emigration, dispersing people across Europe and beyond. In such a context, memory has functioned as a shared language, bringing together actors from diverse social, cultural, and political backgrounds. Remembrance practices have become a central arena for meaning-making, community-building, grief, protest, and political positioning. Weiterlesen

9.2.2026 | Vortrag "History Makers – The Construction of Aggressor Images in (Digital) Historical Propaganda in Putin-Era Russia" – Daniel Weinmann (Universität Heidelberg)

Montag, 9. Februar 2026, 16.50-18.20, Raum N.316 | Monday, 9 Feb 2026, 4.50-6.20 pm, room N.316

Daniel Weinmann

Vortrag auf Englisch

Link zur Online-Teilnahme

This PhD project investigates how officially sanctioned historical narratives are utilised in present-day Russia under Vladimir Putin to construct and stage hostility. The primary object of analysis is the “Russian Military Historical Society“ (RVIO), a Government-Organized Non-Governmental Organization (GONGO) that effectively simulates civil society while executing state memory politics. By combining historical inquiry with memory theory and media analysis, the project examines the “staging of enmity” across two levels: the institutional rise of the RVIO, and the analysis of digital propaganda. Case studies focus on YouTube series about “The Wild 90s” and the RVIO-journal “Ideology of the Future”. Weiterlesen

Offenes Forum "Identität und Vielfalt in der russischsprachigen Welt"

Wann? 3-4 Termine pro Semester, mittwochs, 19.30-21.00 Uhr
Wo? Online
Termine im WiSe 2025/26:
12.11.2025 | Gast: FTSK-Absolventin Anastasia Bauer
10.12.2025 | Gast: FTSK-Student Nils Lanners
21.01.2026 | Gast: FTSK-Student Max Vyskubov
Worum geht es? Es geht uns darum, Verbindungen zwischen der großen Geschichte und dem eigenen Leben herzustellen (жизнь на фоне истории). Wir wollen Klischees aufspüren und quer dazu untypische Lebensläufe dagegenhalten. Wer sind wir, wie sind wir zu dem geworden, was wir sind und wo gehen wir hin? Wie hängt unsere eigene Identität mit unserer Herkunft, Erziehung, Sprache, Kultur zusammen? Wie gehen wir mit häufig über politische Instanzen und Medien vermittelten Identitäten um? Müssen wir überhaupt eine ethnisch-nationale Identität haben, oder wird diese uns eher von außen zugewiesen? Kann man Kultur anhand von Wörtern definieren? Was hat sich an der Kultur im Verlauf der letzten 30 Jahre verändert?

Russisch-Konversationsabend

Der Russisch-Konversationsabend findet im Wintersemester 2025/26 mittwochs, um 19.30 Uhr im Nelson Pub statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Neuerscheinung

 

Mischa Gabowitsch, Mykola Homanyuk

Monuments and Territory – War Memorials in Russian-Occupied Ukraine

 

 

 

Online-Publikation aus Übersetzungsprojekt

Im Rahmen der Projektwoche 2023 wurde von unseren Studentinnen Angela Schneider, Lidiia Taranova und Nurzada Zhakyp Kyzy unter der Leitung von Dr. Irina Pohlan die Broschüre "Energiesparen und Klimaschutz im Privathaushalt" der Initiative Südpfalz-Energie ins Russische übersetzt und auf der Homepage der ISE veröffentlicht (zur Pressemitteilung). Hier finden Sie auch die Übersetzung ins Ukrainische, die von unserer Lehrbeauftragten Irina Piechkurova angefertigt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

Usbekisch-Einsteigerkurs bei Niginakhon Uralova

Auch im SoSe 2025 wird erneut Usbekisch für EinsteigerInnen angeboten:

montags, 15.00 Uhr, N.105 06.SZG.UZ.0900 Usbekisch für Teilnehmende ohne Kenntnisse (Teil 1)

donnerstags, 15:00 Uhr, N.307 06.SZG.UZ.0901 Usbekisch für Teilnehmende ohne Kenntnisse (Teil 2)

Beide Teile des Kurses müssen parallel belegt werden.

Ukrainisch-Kurs

Der Ukrainischkurs bei Frau Piechkurova wird im SoSe 2025 fortgeführt:

montags, 16:50-18.20, A.227 06.SZG.UKR.0900 Ukrainisch für Teilnehmende mit Vorkenntnissen (Teil 3)

donnerstags, 16:50-18.00, A.227 06.SZG.UKR.0901 Ukrainisch für Teilnehmende mit Vorkenntnissen (Teil 4)

Beide Kurse bilden eine Einheit und müssen zusammen belegt werden.

Der Kurs baut auf dem Lernstoff des Wintersemesters auf.

 

Mentorat als Hilfe für Russisch-EinsteigerInnen

Die Rolle der „Mentoren“ können diejenigen Studierenden erhalten, für die Russisch entweder ihre Muttersprache oder (bei bilingualen) ihre L1 (stärkere Sprache) ist. In Ausnahmefällen können auch Studierende aus den höheren Semestern mit hervorragenden Russischleistungen, die Russisch selbst als eine Fremdsprache erlernt haben, die Funktion des Mentors innehaben. Mehr...