Donnerstag, 02.07.2026, 18.30-20.00, Raum N. 319 | Четверг, 2 июля 2026 г., 18.30-20.00, аудитория N.319
"Язык войны: заметки филолога на полях времени. Новое о русском языке" von Olga Gleiser und Anna Pavlova
Online-Teilnahme über Zoom möglich
Donnerstag, 02.07.2026, 18.30-20.00, Raum N. 319 | Четверг, 2 июля 2026 г., 18.30-20.00, аудитория N.319
"Язык войны: заметки филолога на полях времени. Новое о русском языке" von Olga Gleiser und Anna Pavlova
Online-Teilnahme über Zoom möglich
Am 1. Juli um 19:30 Uhr treffen wir uns online mit der Dozierenden am AB Russisch Veronika Viktorov-Quabeck.
Das MALVA Center for the Study of War, Language, and Memory lädt alle Interessierten zum Armenian Studies Day am FTSK!
BesucherInnen und TeilnehmerInnen der Veranstaltung haben die Gelegenheit, mehr über Armenien, seine reiche Geschichte und sein dynamisches gesellschaftliches und politisches Leben zu erfahren und die Besonderheiten der armenischen Sprache, Literatur und Kultur kennenzulernen.
Kommen Sie am 8. Juni von 12:50 bis 13:30 Uhr ins Foyer im Eingangsbereich des Neubaus zu einem interaktiven Informationsangebot auf Deutsch über das armenische Alphabet und die armenische Sprache!
Donnerstag, 07.05.2026, 13.30-15.30, Raum A.227 | Четверг, 7 мая 2026 г., аудитория А.227 | Thursday, 7 May 2026, 1.30-3.30 pm, room A.227
Freitag, 24.04.2026, 11.20-12.50 Uhr, DOL II und online
Hier Russen, dort Deutsche: Sie wählen rechts, sprechen nur russisch und unterstützen Putin? Solchen und anderen Vorurteilen sehen sich russlanddeutsche (Spät-)Aussiedler*innen ausgesetzt. An aufrichtigem Interesse und Wissen um di
e bewegte Historie der rund 2,5 Millionen in Deutschland lebenden Russlanddeutschen mangelt es in unserer Gesellschaft.
Ira Peter, die mit ihrer Familie als Neunjährige von Kasachstan nach Deutschland umsiedelte, beschreibt anhand ihrer eigenen bewegten Biografie die Erfahrungen und Konflikte der Russlanddeutschen – von der Scham über die sowjetische Herkunft über die fatalen Folgen kurzsichtiger Integrationspolitik bis hin zur »Anfälligkeit« für russische Einflussnahme wirft sie einen kritischen und zugleich feinfühligen Blick auf die von der Mehrheitsgesellschaft oft als fremd empfundenen Deutschen. Sie erklärt, wie die doppelte Diktaturerfahrung unter Stalin und Hitler Russlanddeutsche bis heute prägt und manche anfällig für völkisches Denken macht. Gleichzeitig zeigt Ira Peter, wie heterogen die Gruppe ist und warum »Deutschsein« für sie heute kein Kriterium mehr ist, um deutsch zu sein.
Do, 23.04.2026, 17:00–18:30 Uhr, DOL V (N.300) | Четверг, 23 апреля 2026 г., аудитория N.300 (DOL V)
Buchpräsentation und Gespräch mit den HerausgeberInnen – "DWELLING IN PARALLEL WORLDS – Esoteric and New Age Milieus in the Soviet Period and Afterwards", hrsg. von Birgit Menzel und Anna Tessmann
Die Veranstaltung wird in deutscher und russischer Sprache abgehalten und von unseren Studierenden simultan verdolmetscht.
Der illustrierte Band „Dwelling in Parallel Worlds: Esoteric and New Age Milieus in the Soviet Period
and Afterwards“ (2025), herausgegeben von den deutschen Wissenschaftlerinnen Birgit Menzel und Anna Tessmann, ist eine Sammlung von 64 kurzen thematischen Aufsätzen, Zeitzeugenberichten und Memoiren, die den esoterischen Untergrund der späten Sowjetunion, der frühen postsowjetischen Zeit und darüber hinaus dokumentieren. Die Texte kommentieren jeweils 2-3 prägnant ausgewählte Bilder. Die Beiträge stammen von einem internationalen Netzwerk aus 46 renommierten Fachleuten aus den Bereichen Geschichte, Religionswissenschaft, Kulturwissenschaft, Translationswissenschaft und Anthropologie aus 17 Ländern sowie von langjährigen Teilnehmern in sowjetischen und postsowjetischen esoterischen Milieus. Der Band ist nach den Themen spirituelle Persönlichkeiten, Gemeinschaften und deren visionäre Projekte gegliedert. Er untersucht zeitgenössische Formen spiritueller Weitergabe sowie die weitreichenden transnationalen Verbindungen zwischen sowjetischen oder postsowjetischen Esoterikern und westlichen New-Age-Bewegungen. Zu den Themen gehören Theosophie, Astrologie, Tarot, Yoga, vedischer Feminismus, Exorzismus in der orthodoxen Kirche, esoterische Praktiken der Wassergeburt, die Anastasia-Bewegung und viele andere. Der Sammelband beleuchtet sowohl emanzipatorische als auch autoritär-nationalistische Strömungen innerhalb dieser vielfältigen spirituellen Milieus. Er lädt zu vergleichenden Perspektiven auf New-Age-Spiritualitäten im sozialistischen Kontext ein und untersucht deren unterschiedliche Entwicklungswege nach dem Zerfall der Sowjetunion.
Birgit Menzel ist Professorin für russische Kultur und Literatur an der Universität Mainz in Germersheim.
Anna Tessmann ist Wissenschaftlerin für Vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Heidelberg.
Vortrag im Rahmen des Seminars Umkämpftes Gedächtnis | Erinnerung konfrontieren / Contested Memory | Confronting Memories

Vortrag im Rahmen des Seminars Umkämpftes Gedächtnis | Erinnerung konfrontieren / Contested Memory | Confronting Memories


Vortrag auf Englisch
Link zur Online-Teilnahme
This PhD project investigates how officially sanctioned historical narratives are utilised in present-day Russia under Vladimir Putin to construct and stage hostility. The primary object of analysis is the “Russian Military Historical Society“ (RVIO), a Government-Organized Non-Governmental Organization (GONGO) that effectively simulates civil society while executing state memory politics. By combining historical inquiry with memory theory and media analysis, the project examines the “staging of enmity” across two levels: the institutional rise of the RVIO, and the analysis of digital propaganda. Case studies focus on YouTube series about “The Wild 90s” and the RVIO-journal “Ideology of the Future”. These sources reveal how the “Wild 90s” and the “Great Patriotic War” are reshaped to legitimise Russia’s war against Ukraine, producing and staging an “Ambivalent Enmity“ – characterised by simultaneous contradictions, such as framing Ukraine as both a “brother nation” and a “Nazi state.” The project thus contributes to understanding the performative dimensions of Russian authoritarianism in digital spaces and the development of its historical narratives.